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Im Rahmen der Evaluation der familienpolitischen Leistungen in NRW konnte erstmalig und beispielgebend der Status quo von Familienbildung, Familienberatung und Familienpflege in NRW umfassend abgebildet werden. Die Evaluation, die mit einer hohen Beteiligung aus der Trägerlandschaft sowie einer repräsentativen Familienbefragung, als Gradmesser für tatsächliche Bedarfsorientierung und Bekanntheitsgrad der Angebote, durchgeführt werden konnte, beinhaltet gleichermaßen quantitative wie auch qualitative Fragestellungen.

Im Rahmen des Vorhabens wurden Handlungsfelder identifiziert und Empfehlungen zur Weiterentwicklung erarbeitet. Im Zuge dessen können den Trägern konkrete Entwicklungsmöglichkeiten für Ihre Arbeit vor Ort aufgezeigt werden.

Lesen Sie hier die Zusammenfassung und Gesamtbetrachtung der Evaluation der familienpolitischen Leistungen in NRW:


Eine nochmals kompaktere Zusammenschau der zentralen Ergebnisse finden sie auf den Seiten der Prognos AG.

Die ausführlichen Evaluationsergebnisse zu den Wirkungen in den einzelnen Arbeitsfeldern finden sich in den Abschlussberichten zur Familienbildung, -beratung und pflege:

Der Abschlussbericht zur Familienbildung gibt Aufschluss darüber, an welchen Wendepunkten sich die bestehenden Angebote, analog zu einer sich wandelnden Gesellschaft, befinden. Auch Impulse für Änderungen der Fördersystematik werden gesetzt:


Die Evaluation der Familienberatung zeigt auf, dass die Beratungslandschaft flächendeckend und niederschwellig zugänglich ist. Sie attestiert eine hohe Fachlichkeit und Wirksamkeit – rund 80 % aller Beratungen werden erfolgreich abgeschlossen. Es werden jedoch auch Handlungsfelder hinsichtlich schwer erreichbarer und besonderer Zielgruppen sowie dem Ausbau der Beratung gegen sexualisierte Gewalt aufgezeigt.


Die Evaluation der Leitstellen der Familienpflegedienste stellt fest, dass Familien in Notsituationen mit der Familienpflege eine niedrigschwellige, stabilisierende Hilfe erhalten können, die von den betroffenen Familien gut angenommen wird. Handlungsbedarf wird unter anderem in der Personalgewinnung für den Beruf der examinierten Familienpflegefachkraft gesehen. Auch für die Vernetzung mit der lokalen Kinder- und Jugendhilfe werden Impulse für eine noch stärkere, präventive Wirkung gesetzt.